Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht
Ein Adventskalender zum Lesen:
24 Tage – Vorfreude auf Weihnachten
Als ich klein war, hat meine Mutter mir einen liebevoll gestalteten Adventskalender genäht. Auf roten Stoff befestigte sie kleine Figuren – 24 an der Zahl. Jede Figur erhielt einen kleinen Ring aus Messing. Schon Wochen vor dem 1. Dezember suchte sie nach 24 Ideen für kleine Geschenke, die sie einzeln verpackte und mit buntem Geschenkband an den Ringen festband.
Obwohl ich morgens sonst nur schwer aus den Federn komme, waren diese 24 Tage im Jahr immer etwas Besonderes. Ich wollte es auf keinen Fall verpassen, vor dem Kindergarten – und später vor der Schule – mein tägliches Geschenk auszupacken. Noch im Schlafanzug lief ich die Treppe von meinem Kinderzimmer hinunter ins Esszimmer, wo der Kalender seinen festen Platz hatte. Aufgeregt und mit fliegenden Fingern löste ich das jeweilige Päckchen ab und riss ungeduldig das Papier auf.
Meine Mutter ließ sich immer etwas ganz Besonderes einfallen, und ich muss zugeben, dass ich wirklich enttäuscht war, als sie eines Tages sagte: „Du bist zu alt dafür“ – und damit die Ära des Adventskalenders beendete.
Nun bin ich selber Teil eines Adventskalenders – genauer gesagt meine Weihnachts-Kurzgeschichte.
Sie ist eine von 24 Geschichten, die im Kalender zum Lesen ihren Platz gefunden haben. Meine Geschichte trägt den Titel „Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht“ und verbirgt sich hinter dem 20. Türchen.
Neben meiner Geschichte versüßen dir die Texte von Andreas Eschbach, Titus Müller, Julia K. Rodeit, Jürgen Seibold, Klaus Peter Wolff, Alexandra Alius, Ute Bareiss, Claudia Dettenmaier, Klaus Didion, Birgit Gröger, Pia Helfferich, Simone Kehrberg, Diandra Linnemann, Mila Münchow, Eva Mutscher, Tobias Röhlicke, Sabine Schildgen, Ursula Schmid-Spreer, Silke Spielmans, Annika Thies, Lara Vonwald, Ines Witka und Catrin Yazdani die Adventszeit mit ihrer literarischen Feinkost.
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