Die Buchstaben sind wie Ameisen und haben ihren eigenen geheimen Staat.
Elias Canetti

Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum, …

Foto: pixabay.com/geralt

Hört ihr sie auch, die Titelmelodie der Sesamstraße? Das passiert ganz automatisch in meinem Ohr, wenn ich die Frageworte in dieser Reihenfolge sehe oder höre. Dann sehe ich sie vor mir, meine ersten Fernsehhelden: die bezaubernde und piepsige Tiffy, den brummigen, starken Samson und natürlich Ernie und Bert, den gelben Vogel Bibo und nicht zu vergessen das blaue Krümelmonster, das immerzu laut „KEKSE“ schrie und gar nicht genug davon kriegen konnte.

Das Besondere an dieser Sendung waren nicht nur die liebevoll gestalteten Puppen und ihre Charaktere oder ihre witzigen Dialoge, sondern die Realfilmbeiträge über Situationen aus dem Alltag der Kinder und die Herstellung von Alltagsprodukten. Diese halfen, den kleinen Zuschauern, ihre Welt besser zu verstehen und sie trugen dazu bei, dass die Kinder Fragen stellten. Fragen, wie ein bestimmtes Produkt entsteht oder warum etwas so ist wie es ist.

 

…. wer nicht fragt bleibt dumm …

 

Nicht selten saßen die Eltern der Vorschulkinder mit auf der Couch um auch noch etwas dazu zu lernen. Die meisten von uns haben irgendwann aufgehört, Dinge zu hinterfragen oder in Frage zu stellen. Wir nehmen vieles als Gegeben an und vergessen im Alltagstrubel unsere Fragen nach dem Warum oder wie, was oder wer. Die kindlichen Fragen – insbesondere die Warum-Ketten – nerven uns Erwachsene schnell, dabei sind sie so wertvoll, um die Welt kennen zu lernen und zu begreifen.

Auch wenn es so drastisch klingt:“ Wer nicht fragt bleibt dumm“ – es ist genauso. Wenn wir keine Fragen stellen, lernen wir nicht dazu. Meine Großmutter sagte immer so schön: „Man kann alt werden wie `ne Kuh und lernt immer noch dazu“. Professioneller formuliert heißt es „lebenslanges Lernen“.

Wie lernen wir am schnellsten? Ganz einfach: Indem wir gezielte Fragen stellen. Auch im beruflichen Umfeld. Wir erhalten dadurch Informationen über einen Kunden, einen Geschäftspartner oder einen Bewerber. Das funktioniert am besten, wenn wir ihn erzählen lassen. Dazu benötigen wir zwei wichtige Werkzeuge:

  1. gezielte Fragen
  2. zwei Ohren.

Ein alter Vertriebsprofi hat einmal gesagt: Wir haben nur einen Mund, aber zwei Ohren.

Mit dem Mund stellen wir Fragen, mit den Ohren hören wir heraus, was sich unsere Kunden wünschen oder wo ihr „Schuh drückt“. Unser Ziel ist es, ihnen genau das Produkt oder die Leistung zu verkaufen, die ihr Problem löst.

Für gezielte Fragen steht uns ein grandioser Werkzeugkoffer mit Fragearten zur Verfügung: Es gibt offene und geschlossene Fragen, Alternativfragen, rhetorische Fragen, Suggestiv-Fragen, Gegenfragen, motivierende Fragen, Kontrollfragen und viele andere mehr.

Also: Ran an das Wissen und die Informationen. Wer fragt, der führt!



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