
Wie ich das Lachen als Kraftquelle entdeckt habe – auch in Zeiten von Abschied und Neubeginn
Sie hat Diplom-Regionalwissenschaften Lateinamerika studiert. Nach einem Jahr im Job schließt sie ein Postgraduierten-Studium „Master of Science Wine Management“ an. Nach einigen Wochen in Frankreich reist sie in über 20 weinimportierende und -produzierende Länder.
2004 ist das Studium zu Ende und Kerstin zieht vorübergehend wieder bei ihren Eltern in Bergisch Gladbach ein. Zufällig nimmt Kerstin dort an einer Lachyoga-Session teil. Sie spürt: „Hier kann ich sein, so wie ich bin und kann mich mit dem Lachlaut ausdrücken.“ Sie probiert sich aus und erfährt eine ganz besondere Atmosphäre, die auf guter Laune und friedlichem Kontakt basiert.
Als sie an der Mosel einen Job bei einem großen Abfüller findet, recherchiert sie, wo sie organisiert lachen gehen kann. Als sie nach mehreren Stationen wieder ins Bergische zurückzieht, meldet sie sich bei einem Lachtreff in Köln an und beginnt, sich auszuprobieren. Eines Tages wird sie gefragt, ob sie selber Lachyoga-Trainerin werden möchte und sie sagt: „Ja“. Während der Pandemie baut sie das Lachtelefon mit auf.
Dabei kennt sie selber auch die ernsten Seiten des Lebens: Kerstin erzählt, wie sich ihre Gesundheit nach einer Mittelohrentzündung mehr und mehr verschlechtert und wie sie dem Tod von der Schippe springt. Welchen Full-Circle-Moment sie einige Jahre nach der Krankheit hatte, erfahren wir auch.
Wir sprechen darüber, wie Lachyoga entstanden ist und welche Kraft es entfalten kann. Kerstin beschreibt, wie sie Lachyoga gezielt als Energiebooster eingesetzt hat, als ihr Vater verstorben ist. Sie hat ein eigenes Event entwickelt, bei dem sie Lachen mit den Themen Tod und Abschied nehmen miteinander verbindet. Der Termin ist Totensonntag und findet in diesem Jahr zum 8. Mal in Lindlar statt.
Welche Rolle Spanisch in ihrem Leben spielt, wie eine Begegnung auf dem Jakobsweg sie genau daran erinnert und was ihr das Pilgern auf dem Jakobsweg gibt, erzählt sie auch. Sie sagt: „Das Leben ist gut. Die Menschheit ist gut. Wir müssen nach dem Verbindenden schauen.“
Kerstins Weg war nicht gradlinig, er ist einer, der sich im Gehen entwickelt.
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Hier sind die Links zur digitalen Zum Tod lachen-Mastermind und das Anmelde-Formular Zum Tod lachen Vol. 08 in Lindlar.
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