Interview mit Stefanie Butschek

Wie aus geschlossenen Türen Wohlstandsräume wurden

In meinem Interview mit Stephanie Butschek sprechen wir über ihre Erkrankung, ihr Leben im Rollstuhl und darüber, wie sie als Lehrerin dazu kam, Wohlstandsräume zu öffnen.

Stephanie will zuerst Erzieherin werden. Doch man rät ihr ab, weil das zu viele machen wollen. Dann überlegt sie, Innenarchitektur oder Modedesign zu studieren. Wieder rät man ihr ab, dieses Mal wegen ihrer gesundheitlichen Einschränkungen. Aus Vernunft und auf Empfehlung beschließt sie, Lehrerin zu werden.

Sie erzählt, wie sie im Alter von fünf Jahren erkrankt und nach einer jahrelangen Odyssee eine schwere Diagnose erhält: Muskeldystrophie. Auf einen Schlag gehen viele Türen zu. Die Ärzte prophezeien ihr, dass sie innerhalb von fünf Jahren im Rollstuhl sitzen wird. Sie beginnt zu kämpfen und stark zu sein.

Ihre Eltern unterstützen sie, so gut sie können, bis sie im Internat zum ersten Mal auf sich allein gestellt ist. Im Studium beißt sie sich bis zum ersten Staatsexamen durch. Danach werden ihr ein Jahr lang Steine in den Weg gelegt, und sie hört Sätze wie „Man kann nicht behindert sein und solche Leistungen bringen“.

Als sie zum ersten Mal vor einer Klasse steht, ist sie überrascht, welche Fragen ihr die Kinder stellen. Das berührt sie sehr. Den Rollstuhl kann sie viele Jahre hinauszögern, bis er irgendwann unvermeidlich wird. Nach vier Beinbrüchen in einem Jahr weiß sie: Es geht nicht mehr anders.

Wir sprechen über ihre Ängste, über den Wandel von der Fußgängerin zur Rollstuhlfahrerin und darüber, warum ihr Rollstuhl einen Namen hat. Außerdem erzählt sie, warum sie ihren Beruf aufgeben musste und wie sie ihren neuen Weg fand.

Stephanie beschreibt, was Wohlstand für sie bedeutet. Nach verschiedenen Ausbildungen begleitet sie heute Menschen dabei, Wohlstandsräume zu kreieren. Für sie bedingen innere und äußere Wohlstandsräume einander. Sie zeigt Lösungen auf, arbeitet in Gruppenprogrammen und im 1:1 und hilft dabei, Verantwortung für Geld zu übernehmen.

Und dann reden wir darüber, was sie noch alles vorhat und warum sie in den Oman reisen möchte.

Willst du mehr über Stephanie und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite www.stephaniebutschek.de und folge ihr auf Instagram https://www.instagram.com/stephanie_butschek/ und vernetzte dich mit ihr auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/stephanie-butschek

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