Die Buchstaben sind wie Ameisen und haben ihren eigenen geheimen Staat.
Elias Canetti

Kommunikation geschüttelt, nicht gerührt

Oder: Was wir von James Bond über Kommunikation lernen können

Kennen Sie die Film-Figur James Bond?

Haben Sie schon einmal einen oder vielleicht auch mehrere James Bond Filme gesehen?

Wissen Sie, wie sich James Bond vorstellt und wie sein Lieblingsgetränk heißt?

Ich vermute, dass Sie mindestens eine dieser Fragen mit Ja beantwortet haben. Derzeit wird der 25. Bond-Film produziert. Nach einigem Hin- und her wissen wir, dass Daniel Craig erneut die Hauptrolle spielen wird. Was wir noch nicht wissen ist, wie der Streifen heißen wird. Für die eingefleischten Bond-Fans spielt das aber keine Rolle.

Ich gehöre nicht zu den größten Fans, finde den Hype um diese Filme jedoch völlig faszinierend.

Das Strickmuster von James Bond

Sie sind alle nach dem gleichen Strickmuster gearbeitet und doch in sich unterschiedlich.

Gleich ist: James Bond rettet die Welt. Es gibt einen stark gezeichneten Bösewicht. Es gibt ein Bond-Girl. Es gibt M und es gibt den MI 5.

Die wichtigsten Eigenschaften des Films für mich sind die, wie er kommuniziert: James Bond stellt sich vor. Nicht irgendwie. Er sagt immer: Mein Name ist Bond. James Bond. Nun gut, wer würde sich im echten Leben so vorstellen? Aber es funktioniert. Seine Gegenüber hören ihm zu und merken sich seinen Namen.

Außerdem hat James Bond ein Lieblingsgetränk: Wodka Martini. Er trinkt ihn geschüttelt, nicht gerührt. Und ohne Eis. Unglaublich, dass über die Art, wie eine Film-Figur ihr Getränk zu sich nimmt im Netz diskutiert wird. Ebenso grandios finde ich, wie über seinen Stil und sein Auftreten geschrieben wird. Im Job ist er stets korrekt gekleidet, privat auch gerne sportlich (häufig in Szenen, die am Strand oder Pool spielen).

Und dann gibt es noch die Gadgets, die ihm seinen Job erleichtern. Eine Uhr oder ein Kugelschreiber, die einen Sprengsatz auslösen können, das imposante Auto, das so manche gefährliche Spielerei beherbergt uvam.

Was wir von James Bond lernen können

James Bond lebt seine Story, seine Persönlichkeitsstory. Er hat sich in die Köpfe und auch viele Herzen gespielt, gerade weil wesentliche Elemente seiner Persönlichkeit immer wieder widerholt werden. Sein Name, sein Lieblingsgetränk, seine Art, sich zu kleiden und sich zu bewegen. Und damit zeigt er uns auch, welche Werte ihm wichtig sind und wofür er einsteht, wofür er kämpft.

Er hat sich spezialisiert und füllt die Nische, in der er sich als Figur bewegt, perfekt aus und zeigt uns damit, wie es funktionieren kann.

Es ist gar nicht so abwegig, dies auf uns und unseren Alltag zu transportieren.

Worauf spezialisieren wir uns – was ist unsere Nische?

Wie zeigen wir uns?

Wie kommunizieren wir?

Was ist uns wichtig und wofür stehen wir?

Wie kommunizieren wir wofür wir stehen?

Auf welchen Kanälen kommunizieren wir unsere Inhalte?

Wirksame Kommunikation lebt von der klaren Kante und der Wiederholung – bis auch der letzte in unserer Zielgruppe uns kennt und weiß, was er an uns hat. James Bond lebt (spielt) es uns perfekt vor. Wir müssen seine Vorgehensweise nur auf uns übertragen und für uns umsetzen.

 



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