Hinter den Kulissen: Mein Buch ist nur ein Teil von dem, was gerade wächst
Vor knapp drei Wochen ist mein Buch erschienen: „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens – Meine Geschichte und ich.“
In dieser Solo-Folge nehme ich dich mit hinter die Kulissen: Was das Schreiben der eigenen Geschichte mit mir gemacht hat, warum ich lange gezweifelt habe, ob ich sie überhaupt veröffentlichen soll und warum ich heute weiß, dass unsere Geschichte keine Last ist, sondern eine Ressource.
Ich erzähle dir von dem Konflikt zwischen Sicherheit und Freiheit in meiner Familie, von meiner besonderen Verbindung zu meiner Oma Käthe und von einem Anruf einer Freundin, der mich sehr berührt hat.
Außerdem gibt’s Neuigkeiten:
Meine erste Lesung steht fest: 1. Oktober in Gummersbach bei Thalia, gemeinsam mit Yvonne Simon
Mein Newsletter „Zeit für echte Geschichten“ – persönliche Einblicke, Reflexionsimpulse und Geschichten, die ich sonst nirgendwo teile
Vorankündigung: Am 25. September erscheint „Der Vogel in meinem Bauch“ von Melanie Lukowski im Lebensgeschichten-Verlag
Zwei weitere Neuerscheinungen im Verlag in diesem Jahr, darunter der erste Band der neuen Reihe „Echte Geschichten“
August 2004: Ich stand in meinem langen Flur auf der Leiter und verputzte die Wände. Fast ein Jahr lang hatte ich überlegt, wie ich sie gestalte und mich für einen feinen Rau-Putz entschieden. „Selbst ist die Frau“, hatte ich gedacht und den Aufwand leicht unterschätzt.
Nach zwei Wochen Arbeit blickte ich stolz auf mein Werk. Gleichzeitig spürte ich, dass ich endlich einmal wieder richtig Urlaub machen wollte. Die Jahre davor hatten mich unglaublich viel Kraft gekostet. Es sollte etwas Großes sein: Ich träumte von einer Rundreise durch Tibet.
Die Schwester einer Freundin arbeitete bei einem Spezial-Anbieter für Asien-Reisen. Sie hatte mir einen Katalog mitgebracht und ich blätterte ihn Seite für Seite durch. Drei Reisen kamen in die engere Auswahl. Schließlich entschied ich mich für „Natur und Kultur“ – eine Rundreise die über Kathmandu in Nepal nach Lhasa führte und mit dem Auto quer durch Tibet zurück zum Ausgangspunkt.
Einige Wochen vor der Reise fragte mich meine damalige Chefin in der Mittagspause: „Sag mal, mit wem bist Du da eigentlich unterwegs?“ „Mit drei Frauen, einem Guide und einem Fahrer“, antwortete ich. „Hast Du keine Sorge, dass Ihr Euch nicht versteht?“ hakte sie nach. Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht.
Ich hatte alle Visa beisammen, meine Reise-Apotheke nach den Vorgaben mit sterilen Spritzen, passenden Nadeln, Antibiotika und klassischen Marialien aufgefüllt. Der 45-Liter Rucksack einer Freundin stand bereit. Doch die Frage meiner Chefin wirkte nach. Entschlossen schob ich sie beiseite.
Die Reise beginnt
Am Frankfurter Flughafen lernte ich meine Mitreisenden kennen. 21 Tage auf engstem Raum in einem klapprigen Jeep schweißten uns zusammen. Wir erlebten gemeinsam jede Menge aufregende Situationen, besuchten die ältesten Pilgerstätten und Klöster in Tibet und gewöhnten uns daran, auf über 4.000 Meter unterwegs zu sein. Das Highlight der Tour wartete kurz vor Ende der Reise auf uns: Eine Nacht in Rongbuk, dem höchstgelegenen Kloster – 5009 m – der Welt. Wir würden dort in einer einfachen Unterkunft schlafen und zum Base Camp I des Mount Everest gehen.
Dass die acht Kilometer von der Unterkunft bis zum Base Camp auf knapp 5.300 Meter so anstrengend werden würden, hätte ich nie für möglich gehalten. In den Wochen zuvor hatten wir unser westliches Tempo an die Höhe angepasst. Gemächlichen Schrittes und mit zwei Liter Wasser im Gepäck gingen wir auf der unbefestigten Straße am Gletscherfluss entlang. Wir überholten eine Gruppe Studenten, von denen zwei mit der Höhenkrankheit kämpften.
Im Camp angekommen musste ich mich erst einmal setzen. Ich war erschöpft und schaute dorthin, wo ich den Gipfel vermutete. Er war von Wolken verhüllt. Der Betreiber eines Versorgungszeltes kam zu mir und wollte mir Schmuck verkaufen. Ich vertröstete ihn, denn ich wollte einfach nur den Augenblick alleine genießen.
Dann geschah es: Die Wolkendecke öffnete sich und enthüllte den Gipfel. Der König der Berge zeigte sich mit seinem markanten Gipfel. Es war magisch und ich sog diesen besonderen Moment in mich auf. Am nächsten Morgen erfuhren wir beim Frühstück, dass nicht alle Reisende dieses Glück hatten.
Dieser Moment machte etwas mit mir. Mir wurde die majestätische Kraft der Berge bewusst. Ich entdeckte eine Leidenschaft in mir, die ich bis dahin noch gar nicht gekannt hatte.
Ein Jahr später überquerte ich mit Freunden die Alpen, wanderte 2014 auf die Zugspitze, bestieg vier Jahre später den Großglockner und wanderte auf und um den Watzmann.
Eine starke Bildsprache für meine Geschichte
Als ich das erste Mal die Geschichte von meinem beruflichen Weg erzählen sollte, saß ich an meinem Schreibtisch und überlegte, wie ich sie spannend und mit starken Bildern anreichern könnte. Die bloßen Jahreszahlen erschienen mir zu fad.
Meine Gedanken wanderten zu dem magischen Moment am Mount Everest und auf einmal wusste ich, wie ich es machen würde: Eine Bergtour enthält all das, was ich erlebt hatte: Aufregende Höhen, tiefe Stürze, Stürme, die mich am Vorankommen hinderten, ein Base Camp, in dem ich neue Kräfte sammeln konnte.
„Das ist es“, schoss es mir durch den Kopf. Ich hatte meine Bildsprache gefunden.
Genau das kannst Du auch: Wenn Du Deine Geschichte erzählen möchtest, wähle eine starke Bildsprache, die zu Dir passts. Überlege Dir, welche Bilder zu welchen Situationen passen und baue Deine Geschichte Bild für Bild so auf, dass sie einem roten Faden folgt und einen Spannungsbogen enthält.
Deine Bildsprache kann einem Hobby – beispielsweise Segeln oder einer Ballsportart – entsprechen, sich an der Natur – Berge, Wald, Wasser – anlehnen oder einem allgemeinen Thema wie Kochen oder Autos.
Es gibt Begegnungen, die rauschen an uns vorbei, hinterlassen ein Lächeln und werden zu einer locker‑leichten Erinnerung. Und es gibt Begegnungen, die uns tief berühren.
Solch eine Begegnung erlebte ich im Hochsommer 2001.
Ich steckte mitten in meiner ersten großen Lebenskrise. Nach einem Jahr Ehe war ich urplötzlich wieder Single – mitten im Hausbau. Ich war völlig am Boden zerstört und brauchte all meine Kraft, um mein Leben neu auszurichten.
Nach zwei Monaten in meinem alten Jugendzimmer hatte ich eine neue Wohnung gefunden und es mir dort schön gemacht. Doch dann erhielt ich die nächste Hiobsbotschaft: Die Firma, in der ich seit einem Jahr arbeitete, musste die erste Mitarbeiterin entlassen – ausgerechnet eine Kollegin, die in dieser kurzen Zeit zu einer guten Freundin geworden war.
Das war zu viel. Ich beschloss kurzerhand, in den Urlaub zu fliegen. Das erste Mal ganz allein.
Alleine im Urlaub
Ich buchte Mallorca und bekam vermutlich das letzte freie Zimmer auf der ganzen Insel – in einer kleinen Bucht im Südosten. Als ich die Tür zu meinem Zimmer öffnete, sah ich: Es war winzig. Ein einzelnes Bett stand mitten im Raum. Das Fenster und der kleine Balkon zeigten auf den Hügel, in den das Hotel gebaut war. Unter dem Fenster befand sich eine Klimaanlage, die aussah wie der alte Nachtspeicherofen meiner Oma. Sie war auch ähnlich laut.
Schon beim Einchecken hatte ich gehört, dass in einigen Nächten Diebe über die Balkone in Zimmer eingestiegen waren, die Bewohner betäubt und ausgeraubt hatten. Also beschloss ich, trotz der hohen Temperaturen, nachts die Klimaanlage auszuschalten und das Fenster geschlossen zu halten.
Es war mir alles egal. Hauptsache, ich konnte meiner neuen Single‑Wohnung, dem Job und meiner Traurigkeit entfliehen.
Ich hatte drei Bücher eingepackt, lag den halben Tag in der Sonne und las. Die Kellner bemühten sich sehr um mich. Vermutlich hatten sie auf den ersten Blick erkannt, wie es um mich stand.
Dann wollte ich doch die Insel kennenlernen und buchte eine Rundfahrt im Auto‑Corso. Als es losging, fragte mich die Reiseleitung, ob es okay sei, wenn ein älteres Ehepaar mit mir fahren würde. „Eigentlich wollte ich mich fahren lassen“, murmelte ich und war froh, dass ich meinen Führerschein nicht zu Hause gelassen hatte.
Wir starteten zu dritt in einem mintgrünen Corsa. Die ältere Dame, die mich an meine Oma erinnerte, setzte sich nach vorn, ihr Mann auf die Rückbank.
Kurz nach der Abfahrt hörte ich ein verdächtiges Zischen von hinten: Der alte Herr hatte sich eine Bierdose geöffnet. Im Rückspiegel sah ich, wie er sie genussvoll leerte. Wenig später öffnete er eine zweite und während wir die Serpentinen nach Valldemossa hinauffuhren, schlief er selig lächelnd ein.
Währenddessen fragte mich die alte Dame, wie es mir gehe. Auch sie hatte wohl sofort erkannt, wie es unter meiner Sonnenbräune wirklich aussah. Ich erzählte ihr von meiner Situation, und ein paar Tränen liefen mir dabei über die Wange.
Dann fragte ich sie nach ihrem Leben. Sie erzählte mir, dass sie ihren Sohn verloren hätten. Dass sie immer noch trauerten und nicht darüber hinwegkämen. Dabei liefen bei ihr die Tränen.
Als wir gestartet waren, waren wir uns völlig fremd. Nun waren wir in unserer Traurigkeit miteinander verbunden. Das gab mir Trost und ich glaube, ihr auch.
Nach der Tour begegneten wir uns nie wieder. Doch diese Fahrt hat Spuren bei mir hinterlassen. Weil ich dort zum ersten Mal gespürt habe, wie tief eine Begegnung werden kann, wenn wir den Mut haben, uns zu öffnen.
Deshalb ermutige ich Dich, Deine Geschichten zu erzählen.
Sie haben eine ungeheure Kraft. Ich verspreche Dir: Du kannst dabei nur gewinnen.
In meiner Sonderfolge spreche ich über mein Podcast-Jubiläum:
Am 1. Juli 2020 habe ich meine erste Podcast-Folge hochgeladen. Heute feiere ich sechs Jahre Lebensgeschichten und 337Folgen.
In dieser Jubiläumsfolge nehme ich dich mit auf eine persönliche Reise: von meinem skeptischen „Interessant“ im Jahr 2012, als mir jemand zum ersten Mal von Podcasts erzählte, bis heute – 337 Folgen, einem gegründeten Verlag und der tiefen Überzeugung, dass alles im Leben zur richtigen Zeit kommt.
Das erwartet dich in dieser Folge
Warum ich 2012 dachte: „Wer braucht denn sowas?“ – und was sich seitdem verändert hat
Wie der März 2020 alles auf den Kopf gestellt hat – und was daraus wurde
Was mich an den Gesprächen mit meinen Gästen bis heute sprachlos macht
Warum Mut das größte Geschenk ist, das ein Gast mitbringen kann
Was dieser Podcast mir über meine eigene Lebensaufgabe gezeigt hat
Wie aus dem Podcast im Mai 2025 der Lebensgeschichten-Verlag entstanden ist
Mein Ausblick: Warum es so wichtig ist, offen zu bleiben – und durch Türen zu gehen, auch wenn man nicht weiß, was dahinter ist
Mein Dank gilt
Mike Pfingsten – der mir 2012 von Podcasts erzählt hat. „Du hattest recht.“
Allen Gästen, die mir ihr Vertrauen schenken und den Mut haben, ihre Geschichte zu erzählen.
Meinen Hörerinnen und Hörern, die ihr Woche für Woche zuhört.
Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir.
Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes
Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag
Mein Buch ist jetzt vorbestellbar und das fühlt sich größer an, als ich gedacht habe
Es gibt Momente, da merkt man erst im Innehalten, wie weit man gekommen ist. Dieser hier ist so einer.
Mein Buch „Meine Geschichte und ich“ kann ab sofort vorbestellt werden. Und während ich diese Zeilen schreibe, ist da Dankbarkeit. Aufregung. Und eine leise Ehrfurcht vor dem Weg, der hinter mir liegt und auch dem, was kommt.
Dieses Buch ist nicht einfach nur ein Projekt. Es ist das Ergebnis eines langen inneren Prozesses. Eines Hinschauens. Eines Verstehens. Und eines bewussten Neuschreibens.
Warum dieses Buch entstanden ist
Lange hatte ich kein Bedürfnis, mich mit meiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Ich dachte, mein Leben beginne bei mir. Erst als ich begann, mich mit meiner Familiengeschichte zu beschäftigen, wurde mir klar, wie sehr mich Erfahrungen geprägt haben, die ich selbst nie gemacht habe – Flucht, Verlust, fehlende Sicherheit, unausgesprochene Ängste.
Plötzlich ergaben Dinge Sinn: Muster in Beziehungen. Mein Verhältnis zu Geld. Mein Freiheitsdrang. Meine Entscheidungen.
Meine Geschichte und ich ist mein Versuch, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen. Nicht theoretisch, sondern persönlich. Ehrlich. Nah. Und mit der Einladung an dich, deine eigene Geschichte mit neuen Augen zu betrachten.
Meine Geschichte und ich
In diesem Buch erzähle ich von meinem Leben: von meiner Herkunft, meinem Aufwachsen, von Liebe und Verlust, von Scheitern und Neubeginn. Ich schreibe über Krisen, über meine persönlichen Tiefpunkte und über die Erkenntnis, dass unsere Geschichte uns nicht festlegt, sondern uns etwas zeigen will.
Es geht um Verantwortung statt Schuld. Um Freiheit statt Wiederholung. Und um die Kraft, die entsteht, wenn wir aufhören, vor unserer Vergangenheit davonzulaufen.
Für wen dieses Buch ist
Dieses Buch ist für dich, wenn du das Gefühl hast, dass sich bestimmte Muster in deinem Leben immer wiederholen – und du verstehen willst, warum. Für dich, wenn du spürst, dass deine Geschichte eine Rolle spielt, du aber noch nicht weißt, wie du mit ihr umgehen sollst. Und für dich, wenn du bereit bist, dein Leben bewusster, freier und selbstverantwortlicher zu gestalten.
Jetzt vorbestellen
Der offizielle Erscheinungstermin ist der 16. Mai 2026 – mein Geburtstag und der Welttag der Biografien. Ab sofort kannst du das Buch vorbestellen über meinen Verlag:
In meinem Interview mit Sven Hülsermann sprechen wir über den Umgang mit großen Umbrüchen im Leben und darüber, wie man ohne jeglichen Rückhalt den eigenen Weg findet.
Svens Geschichte beginnt in einem streng religiösen Umfeld: Seine Familie ist Teil der Zeugen Jehovas. Schon als Kind spürt er die Ausgrenzung in der Schule und erlebt, wie schwierig es ist, außerhalb der Gemeinschaft Freundschaften zu knüpfen. Er beginnt, kritische Fragen zu stellen, doch Antworten bekommt er keine.
Mit 18 Jahren wird er plötzlich Vater, noch während er selbst zur Schule geht. Nach dem Abitur startet er seine Ausbildung in der Versicherungsbranche, während seine Partnerin in die Verwaltung geht. Ohne familiäre Unterstützung bauen die beiden Schritt für Schritt ein gemeinsames Leben auf: Sie ziehen zusammen, kaufen ein Haus und später sogar einen Camper – für ihn der Inbegriff von Freiheit.
Doch während Sven sein Leben aufbaut, zieht sich seine Familie von ihm zurück – er wird zum „verlorenen Sohn“. Er konzentriert sich voll und ganz auf seine eigene Familie und lebt lange Zeit mehr in der Zukunft als in der Gegenwart. Bis zu dem Tag, an dem seine Frau die Trennung beschließt.
In dieser schwierigen Phase lernt Sven eine neue Partnerin kennen, wird erneut Vater und lebt Patchwork. Auch beruflich verändert sich viel: Er wechselt die Versicherung, sammelt Erfahrungen in verschiedenen Positionen und landet schließlich erst im Change-Management und dann in der Personalentwicklung. Zahlreiche Weiterbildungen und Coaching-Prozesse helfen ihm, ein stabiles Fundament für seine Arbeit aufzubauen.
Doch damit ist seine Reise nicht zu Ende: Nach einer kurzen Station in einem anderen Unternehmen wagt Sven den Schritt in die Selbstständigkeit. Heute begleitet er Unternehmen in Transformationsprozessen und unterstützt Menschen im Umgang mit Veränderungen – etwas, das er selbst mehrfach durchlebt hat.
Im Gespräch erzählt Sven,
wie er die größten Wendepunkte in seinem Leben gemeistert hat,
welche Herausforderungen und Erfolge ihn seit seiner Gründung geprägt haben,
warum die eigenen Werte eine so zentrale Rolle spielen,
und wie Neugier helfen kann, Veränderungen als Chance zu sehen.
Seine wichtigste Botschaft:
„Beschäftige dich mit deinen Werten damit du nicht von anderen getrieben wirst!“
Möchtest du mehr über Sven und seine Arbeit erfahren? Hier ist der Link zu seiner Webseite. Vernetz dich mit ihm auf LinkedIn und folge ihm auf Instagram.
Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann vereinbare direkt einen Termin mit mir.
Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes
Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest
In dieser Episode von „Lebensgeschichten“ lade ich dich ein, den Blick von außen auf dich und dein Leben neu zu entdecken. Oft wissen wir, was wir selbst erlebt und geschafft haben – aber wir vergessen, wie sehr andere unser Handeln, unsere Entscheidungen und unsere Entwicklung wahrnehmen. Ich spreche darüber:
Welche zwei Gruppen von Menschen diesen Blick von außen prägen
Warum gerade unser nahes Umfeld oft ungehörte, wertvolle Perspektiven hat
Wie unterschiedliche Sichtweisen Erinnerungen verändern können
Warum Zitate und O-Töne anderer deine Geschichte bereichern
Weshalb wir selbstkritisch sind, während andere in uns oft Mut, Stärke und Inspiration sehen
Du erfährst, wie du diesen Blick von außen für dich nutzen kannst – um dich selbst besser zu verstehen, deinen Weg neu zu würdigen und anderen authentisch zu zeigen, wer du bist.
Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann vereinbare direkt einen Termin mit mir.
Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram.
Heute feiern wir: 5 Jahre Podcast! FÜNF Jahre voller bewegender Gespräche, mutiger Geschichten und echter Emotionen.
In dieser Folge nehme ich dich mit auf eine kleine Reise zurück zu den Anfängen: Wie alles begann – im ersten Corona-Lockdown mit einer Idee, die sich Schritt für Schritt zu etwas ganz Großem entwickelt hat. Ich teile mit dir meine Gedanken, meine Entwicklung und was dieser Podcast für mich – und für viele meiner Gäste – bedeutet.
Du erfährst:
Warum „Lebensgeschichten“ ursprünglich ganz anders heißen sollte
Welche Rolle mein Podcast-Coach und mein früheres Ich gespielt haben
Wie mein Podcast gewachsen ist – mit mittlerweile 289 Folgen
Warum die Geschichten meiner Gäste oft zum ersten Mal öffentlich erzählt werden
Was Jan Schmiedel mit dem „Nordstern im Reich der Geschichten“ meint
Wie aus dem Podcast mein Verlag und Brand Stories entstanden sind
Besonders ans Herz legen möchte ich dir die Folge mit Ulrike Bergmann – sie erzählt sehr offen von einem Tabu-Thema, das viele Frauen betrifft: Interview mit Ulrike Bergmann
Und wenn du denkst: „Meine Geschichte ist doch gar nicht so spannend…“ Dann hör unbedingt rein und lass dich vom Gegenteil überzeugen.
Von der Elfenbeinküste zur Naturkosmetik: Mein Weg zu Mon Courage
In dieser Folge spreche ich mit Eva Helmeth, Gründerin der Naturkosmetikmarke „Mon Courage“. Ihr Lebensweg beginnt in der Elfenbeinküste und führt sie über Indien, Honduras und Australien schließlich zur Gründung ihres eigenen Unternehmens in Deutschland.
Eva erzählt, wie sie in jungen Jahren die Elfenbeinküste verlässt und in Deutschland aufwächst und welche Herausforderungen sie dabei meistert. Sie berichtet, was sie an ihrer Heimat bis heute fasziniert und wie ein Bürgerkrieg ihre Rückkehr verhindert.
Stattdessen geht sie nach dem Abitur nach Indien, studiert später in Deutschland, lebt in Honduras und Australien – und sammelt dabei Erfahrungen, die sie bis heute prägen. In der nachhaltigen Mobilitätsbranche schafft sie den Aufstieg in die Führungsebene bis eine plötzliche Erkrankung sie ausbremst und zum Umdenken zwingt.
Ihr Hörverlust wird zum Wendepunkt: Eva entdeckt ihre Leidenschaft für Heilpflanzen und beginnt eine Ausbildung an der Heilpflanzenschule Freiburg. Nach und nach entsteht ihre Idee für eine eigene Marke – mit einem klaren Ziel: natürliche Pflegeprodukte für Menschen, die gerne unterwegs sind und die Welt entdecken wollen.
Wir sprechen darüber:
warum der Markenname „Mon Courage“ so persönlich ist
wie sie sich Schritt für Schritt an ihre Gründung herantastete
welche Rolle ihre internationale Lebenserfahrung dabei spielt
warum sie sich bei „Die Höhle der Löwen“ beworben hat – und warum ihr Nomaden-Lifestyle plötzlich ein Hindernis wurde
was Cashew-Kerne mit nachhaltiger Körperpflege zu tun haben
Eva gewährt Einblicke in ihre Werte, ihre persönliche Entwicklung und ein spannendes Forschungsprojekt – ein inspirierendes Gespräch über Mut, Selbstfindung und die Kraft der Natur.
Willst du mehr über Eva und ihre Arbeit erfahren? Dann vernetze dich mit ihr auf LinkedIn und Instagram
Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder itunes
Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest
Allein starten, neu vernetzen – Wie ich vom Floristik-Handwerk zur Stilberatung fand
In dieser Folge nehme ich euch mit auf eine farbenfrohe Reise – von der Gärtnerei bis zur Stilberatung! Vera wird buchstäblich in ein Leben zwischen Blumen geboren – aufgewachsen in einem Familienbetrieb, geprägt von leuchtenden Farben, blühender Kreativität und traditionsreichem Handwerk. Früh entdeckt sie ihr Gespür für Ästhetik und Schönheit, das sie nie wieder loslässt.
Doch das Leben schreibt seine eigenen Drehbücher: Als die Wende kommt, bricht das Geschäft abrupt ein – und Vera steht vor einem Neuanfang. Sie nutzt die Chance, sattelt um zur Floristin, meistert die Ausbildung mit Bravour und gibt ihr Wissen begeistert. Statt hinter einer Ladentheke zu stehen, wechselt sie an das Pult und beginnt, ihr Wissen an andere weiterzugeben. Dabei begegnet ihr ein neues Thema, das sie sofort fasziniert: Farb- und Stilberatung. Ein Gedanke lässt sie nicht mehr los – „Das will ich auch machen!“
Ich bringe die Menschen zum Blühen
Was folgt, ist eine mutige Reise voller Wendepunkte, Herausforderungen und persönlichem Wachstum: Von verschiedenen freiberuflichen Engagements zur Geschäftsführung, von der Floristik zur Beauty-Branche, von der Überlastung zur Selbstverwirklichung. Anfang 2020 wagt Vera den Schritt in die Selbstständigkeit – und steht sofort vor zwei Hürden: Ein neues Business ohne bestehendes Netzwerk – und dann kommt auch noch Corona.
Doch Vera lässt sich nicht unterkriegen. Mit viel Herzblut, Beharrlichkeit und Stil baut sie ihr eigenes Beratungsunternehmen auf – und hilft heute anderen, durch Farben, Formen und feine Details zu strahlen.
In dieser Folge spricht Vera über:
ihren ungewöhnlichen Werdegang und was sie daraus gelernt hat
die Kraft von Farben und wie sie unsere Wirkung verändern
ihre Tipps für mehr Präsenz in Video-Calls
kleine Accessoires mit großer Wirkung
und natürlich: ihre persönliche Lieblingsfarbe
was sie in ihrer Freizeit macht
Lass dich inspirieren von Veras Weg und entdecke, wie auch du deine Persönlichkeit zum Leuchten bringen kannst!
Willst du mehr über Vera und ihre Arbeit erfahren? Dann schau auf ihre Webseite vernetze dich mit ihr auf LinkedIn und folge ihr auf Instagram
Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder itunes
Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest