Interview mit Lydia Hallfeldt

Wie ich meinen Oscar-Traum losgelassen habe und Geld neu denke

In meinem Interview mit Lydia Hallfeldt sprechen wir über Geld. Sie ist Money-Mindset-Coach und begleitet ihre Klienten dabei, ihr Geld so zu planen, wie es zu ihnen passt. Lydia erzählt, dass sie sich mit ihrer Familiengeschichte beschäftigt und immer mehr in ihrem Leben aufgeräumt hat. Sie bezeichnet sich als Rebellin, weil sie sehr viel anders macht, als ihre Familie es erwartet.

Sie erbt im Alter von drei Jahren zwei Immobilien, die sie mit 21 übernimmt. Erst ist sie damit überfordert, weiß aber schnell, dass sie die Immobilien nicht behalten möchte. Lydia beschreibt diese Zeit, erzählt von ihrer Depression, von der Kraft der Wut und was sie nach dem Verkauf gemacht hat.

Wir sprechen über ihren Traumberuf Schauspielerin. Lydia erzählt, dass sie einen Oscar gewinnen wollte und auch über das Auswandern nach Amerika nachgedacht hat. Sie erzählt, was sie an diesem Beruf so fasziniert hat und welche Rollen sie gerne gespielt hätte. Als ihre Tochter geboren wird, lässt sie diesen Traum los und durchlebt einen Trauerprozess.

Noch während ihrer Zeit als Schauspielerin beginnt sie eine Ausbildung bei Tony Robbins und schließt eine Ausbildung zur Breathwork-Trainerin ab. Durch Impulse von außen fokussiert sie sich auf Money-Mindset. Lydia schildert, wie sie arbeitet, erklärt, warum Geld- und Körperthemen häufig zusammenhängen. Außerdem erzählt sie, wie plötzlich die Liebe in ihr Leben kommt.

Und dann steht noch ein Umzug an. Von Berlin zieht es die Familie nach Rostock, um näher an den Familien zu sein. Wie ihr Jahresende verlaufen wird, weiß sie noch nicht.

Über Glaubenssätze, Selbstbild und den Wert von Eigenlob sprechen wir auch.

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Über das Buch

Echte Geschichten Band 1: Zwischen Wunschzettel und Weihnachtszauber

Am 22. Oktober erscheint im Lebensgeschichten-Verlag ein Herzensprojekt: „Zwischen Wunschzettel und Weihnachtszauber“ – der erste Band der neuen Reihe „Echte Geschichten“. In dieser Folge erzähle ich dir, wie es dazu kam, warum mir dieses Buch so wichtig ist und was es ausmacht.

Ich nehme dich mit zurück ins Jahr 2004, zu dem kleinen Buch „Der Weihnachtswolf“, das mein persönliches Ritual begründet hat: seitdem kommt jedes Jahr ein neues Weihnachtsbuch zu mir – von Tolkiens „Briefe an den Weihnachtsmann“ bis zu Bodo Kirchhoffs „Die Weihnachtsfrau“.

2023 schrieb ich meine eigene Weihnachtsgeschichte, 2024 erschien sie in einer Anthologie. Jetzt gebe ich meine eigene heraus.

18 Autorinnen und Autoren haben mir ihre echtesten Weihnachtsgeschichten anvertraut, dazu kommt meine eigene. Ich erzähle, wie die Ausschreibung lief, was mich überrascht hat – und warum mir Kurzgeschichten für dieses Buch so wichtig waren: kleine Lesemomente, die aus dem Trubel der Vorweihnachtszeit herausholen.

Dieses Buch enthält Geschichten von Jennifer Dillmann, Silke Aichhorn, Cordelia Eule, Henrike Feltges, Roswitha Geisler, Monika-Andreea Hondru, Andrea Hrovat-Gfrerrer, Jürgen Krauß, Anja Kuhn, Marlis Lamers, Nicole Leppin, Melanie Lukowski, Malwine Markel, Martin Meyer, Conny Mischkewitz, Sebastian Peter, Cora Peters, Yvonne Simon, Sabine Tscharntke

Darum geht’s außerdem in der Folge:

Warum der Titel die ganze Bandbreite von Weihnachten einfangen sollte – zauberhaft und holprig zugleich

Drei Geschichten aus dem Buch im Kurzporträt: ein Vater im Krieg, ein Kinderwunsch, der sich am Heiligen Abend erfüllt, und Weihnachtslieder, die einen Vater mit Demenz wieder nahbar machen

Was das Buch bewirken soll: ein Moment zum Innehalten, Durchatmen und Loslassen

Das Buch:
„Zwischen Wunschzettel und Weihnachtszauber“ erscheint am 22. Oktober 2026 und ist überall erhältlich, wo du deine Bücher kaufst. Vorbestellungen sind bereits möglich.

Bestellst du über den Online-Shop des Verlags, erhältst du zusätzlich ein Lesezeichen, eine weihnachtliche Postkarte zum Verschicken, ein kleines Weihnachtspräsent sowie einen persönlichen Gruß von mir. Die ersten 50 Bestellungen bekommen ein weiteres kleines Geschenk dazu. Zum Online-Shop

Die Autorinnen und Autoren kennenlernen:
Ab dem 5. Oktober stelle ich jeden Tag eine Autorin oder einen Autor auf dem Instagram-Kanal des Lebensgeschichten-Verlags vor. Lebensgeschichten-Verlag

Buchparty am 22. Oktober, 18:30 Uhr via Zoom:
Lerne einige der Autorinnen und Autoren persönlich kennen und stell ihnen deine Fragen. Schreib mir einfach an hallo@lebensgeschichten-verlag.de, am 21. Oktober schicke ich dir den Zoom-Link zu.

Welches Weihnachten hast du selbst nie vergessen? Schreib es mir gerne – ich lese jede Nachricht. Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf meine Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir.

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Der Vogel in meinem Bauch

Der Vogel in meinem Bauch – wie aus einem Podcast-Gespräch ein Buch wurde

Im November 2025 schrieb mir Melanie Lukowski auf Instagram. Sie hatte eine Folge meines Podcasts gehört und fragte, ob sie mein Gast sein darf. Mit dabei war ihr Sohn Floris: zum ersten Mal zwei Gäste und ein Jugendlicher bei Lebensgeschichten.

Kurz danach kam die nächste Nachricht. Melanie wollte ihr Buch schreiben, und zwar gemeinsam mit mir.

Heute, zehn Monate später, erscheint „Der Vogel in meinem Bauch“.

In dieser Folge erzähle ich, wie diese Zeit für mich als Co-Autorin war. Von Momenten, in denen ich die Luft angehalten habe. Von Vertrauen, das weit über das Buch hinausgeht. Und davon, wie das Erzählen und Schreiben für Melanie ein Stück Heilung wurde.

Es ist ein Buch über Schmerz, aber vor allem über Mut. Über eine Mutter, die für ihr Kind einsteht. Über ein zurückhaltendes Mädchen, das zu einer lebensfrohen, starken Frau geworden ist. Und über die Frage, was wir tun können, damit Kinder stark und selbstbewusst durchs Leben gehen und Mobbing gar nicht erst groß werden kann.

Hinweis: In dieser Folge spreche ich über Missbrauch und Mobbing.

Links:
„Der Vogel in meinem Bauch“ im Shop des Lebensgeschichten-Verlags


Das Podcast-Gespräch mit Melanie und Floris

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Wie mutig bist du?

Wie mutig bist du?

Warum ist es eigentlich so mutig, die eigene Geschichte zu erzählen? In dieser Folge spreche ich darüber, was Mut für Autorinnen und Autoren wirklich bedeutet – und warum ich überzeugt bin, dass echte Verbindung zwischen Menschen nur entsteht, wenn wir uns wirklich öffnen.

Darum geht’s in dieser Folge

Warum Mut sich selten im großen Moment zeigt, sondern in den kleinen: im Satz, der wieder gelöscht wird, im Kapitel, das liegen bleibt

Warum das Aufschreiben eigener Erlebnisse bedeutet, sie noch einmal zu durchleben – und warum das Kraft kostet

Die drei Wege, wie Menschen zu ihrer Geschichte und zu mir finden

Warum Reaktionen wie „Das ist aber mutig“ oft einen kritischen Unterton tragen – und was das mit denen macht, die sich trauen

Mein persönliches Bekenntnis: warum ich glaube, dass echte Verbindung nur durch Offenheit entsteht

Zitat der Folge

„Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Menschen sich nur mit uns verbinden können, wenn wir uns wirklich öffnen. Wenn sie spüren, dass wir etwas zurückhalten, können sie das nicht. Dann halten sie sich auch zurück.“

Wenn du deine eigene Geschichte erzählen möchtest:

Du musst dich nicht mutig fühlen, um anzufangen. Der Mut entsteht oft erst im Tun.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, erzähl gerne jemandem davon, der seine Geschichte noch in sich trägt.

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Interview mit Silke Aichhorn

Ich möchte, dass meine Harfe singt

In meinem Interview mit Silke Aichhorn tauchen wir in ihre Welt als Harfenistin ein und lernen dabei nicht nur das Instrument besser kennen, sondern hören auch wunderbare und überraschende Geschichten von und über ihr Leben und ihre Arbeit.

Musik gehört schon früh zu ihrem Leben. Sie spielt Klavier und singt im Chor und ist generell schnell für etwas zu begeistern. Sie ist zehn Jahre alt, als sie zu ihrer Mutter sagt: „Ich will Harfe spielen.“ Es dauert zwei Jahre, bis sie endlich eine Harfe bekommt. In der Musikschule sagt ihre Lehrerin schon in der dritten Stunde zu ihr: „Du wirst Harfenistin.“

Doch Silke hat erst nicht genug Zeit zum Üben. Ihre Lehrerin fordert und fördert sie, so dass sie in die Schweiz geht und dort studiert. Sie muss dort ihre Handhaltung völlig neu lernen. Es dauert vier Jahre, bis sie so spielen kann, wie sie es wollte.

Silke erzählt, wie sie sich und ihr Spielen entwickelt hat und sagt: „Ich möchte, dass eine Harfe singt.“ Sie beschreibt, wie ihr das gelingt und welche Möglichkeiten sie hat, einen Ton zu kreieren. Sie räumt mit den gängigen Bildern über Harfenistinnen auf und nimmt uns mit in ihre Welt, zu ihren Konzerten und zu ganz besonderen Orten.

Zwischen Bühnenglamour und dem normalen Leben

Sie spielt über 100 Konzerte im Jahr, unterrichtet und betreut Mentees. Dazu engagiert sie sich als Hospiz-Botschafterin. Sie sagt, dass sie all das unter einen Hut bekommt, weil sie extrem schnell ist. Sie schiebt wenig weg und hinterfragt nicht viel, sondern macht einfach. Sie sagt, dass das von Anfang an da war, weil sie als älteste von sechs Kindern schon immer sehr selbstständig war. Silke hatte schon früh das Vertrauen, dass sie den richtigen Weg einschlägt. Ein Vertrauen, das ihre Eltern ihr in die Wiege gelegt haben.

Wir sprechen darüber, wie wichtig ihr das „normale“ Leben zu Hause ist, welche besonderen Erlebnisse sie bei ihren Konzerten hat und warum ihr jemand gesagt hat: „Du musst mehr Diva sein“. Dann kommen wir zu einem Thema, das mich völlig überrascht: Dass Männer die Welt der Harfe dominieren.

Wie es kam, dass sie bei einem brasilianischen Festival als Dozentin gearbeitet und Konzerte gespielt und ihr eigenes CD-Label gegründet hat, darüber sprechen wir auch.

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Lesereise mit Yvonne Simon

Wenn Geschichten Räume füllen – Yvonne Simon über den Mut, loszugehen

In dieser Folge spreche ich mit Yvonne Simon – Autorin von „Ich mach’s jetzt einfach – Über den Mut, den ersten Schritt zu wagen“ – über unsere gemeinsame Lesereise im September und Oktober 2026.

Vier Abende. Vier Orte. Und jedes Mal ein bisschen anders.

Wir erzählen, wie diese Lesereise entstanden ist, was uns daran bewegt – und warum echte Begegnungen etwas können, was kein Buch alleine schafft. Yvonne spricht darüber, wie es sich anfühlt, mit ihren Geschichten auf Reise zu gehen. Ich erzähle, was es bedeutet, gleichzeitig Verlegerin, Moderatorin und – in Gummersbach – selbst Autorin auf der Bühne zu sein.

Eine Folge über Aufbruch, Mut und die Kraft des gemeinsamen Zuhörens.

Die Termine im Überblick:

28. September 2026 | 19:00 Uhr
Bücherei Heilige Drei Könige, Köln
Lesung & Gespräch mit Yvonne Simon
Moderation: Anja Kuhn

Platz sichern

29. September 2026 | 18:30 Uhr
Studio Herzfrisch, Wuppertal
Kapitel 1 – erstmals offline
Wege, die sich kreuzen – mit Yvonne Simon & Sabine Ickler
Eintritt: 15,00 €
Moderation: Anja Kuhn

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30. September 2026 | 19:30 Uhr
Bolland & Böttcher, Düsseldorf
Lesung & Gespräch mit Yvonne Simon
Eintritt 19,00 €

Moderation: Anja Kuhn

Platz sichern

1. Oktober 2026 I 19.00 Uhr
Thalia Mayersche, Gummersbach
Lebensgeschichten – Yvonne Simon & Anja Kuhn lesen gemeinsam
Moderation: Thalia Mayersche

Eintritt 5,00 €

Platz sichern

Über Yvonne Simon:
Yvonne Simon ist Autorin und Rednerin. In ihrem Buch „Ich mach’s jetzt einfach“ erzählt sie ihre Lebensgeschichte schreibt über den Mut, den ersten Schritt zu wagen. Link zum Buch „Ich mach’s jetzt einfach“

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Interview mit Nadine Herpolsheimer

Zehn Jahre im Krisenmodus und ein Neuanfang, der bis heute trägt

In meinem Interview mit Nadine Herpolsheimer sprechen wir über die größte Krise in ihrem Leben und was daraus Neues entstanden ist.

Nadine wächst ländlich und gut behütet in einem Mehrgenerationenhaus auf. Ihr Großvater und ihr Vater haben einen Handwerksbetrieb, ihre Mutter eine Boutique. Mit ihrem Lieblingsschwein entdeckt sie die Welt und erkundet den Nutzgarten der Familie.

Sie möchte gerne Innenarchitektur studieren und benötigt dafür eine Schreinerausbildung. Dieser Wunsch wird zu einem Eklat im Elternhaus und sie gibt diesen Traum auf. Das beschäftigt sie bis heute. Beim Bau ihres Hauses übernimmt sie die Bauleitung und gerät immer wieder mit den Handwerkern aneinander.

Sie sucht sich einen Job in einer Boutique und beschließt, dort eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau zu absolvieren. Von dort wechselt sie in die Automobilbranche. Nach der Geburt ihrer Tochter unterstützt sie ihren Mann in seinem frisch gegründeten Unternehmen.

Als die Steuerfahndung vor der Tür steht, denken sie noch, dass sich nach kurzer Zeit alles aufklären wird. Sie entwickeln aus ihrer Krise ein neues Geschäftsmodell, das bis heute erfolgreich ist. Währenddessen schwebt das Damoklesschwert zehn Jahre über ihnen. Außer zu warten, können sie nichts tun.

Nadine beschreibt, wie sehr diese Zeit sie gefordert hat und wie sie es geschafft hat, sich immer wieder neu zu motivieren und positiv zu bleiben. Gleichzeitig lernen sie als Paar, mit diesen Herausforderungen umzugehen. Ihnen helfen gemeinsame Abende ohne Ablenkung und tiefe Gespräche.

Als der Prozess beendet wird, weil die Vorwürfe nicht haltbar sind, spüren sie nicht die Freude, die sie erwartet haben. Bei einem Kurzurlaub auf Mallorca werden sie am zweiten Tag krank. Ihr Mentor bringt sie auf die Idee, ein Buch darüber zu schreiben.

Wir sprechen über die Macht des Unterbewusstseins, über den Prozess des Schreibens, über das Loslassen und den wertfreien Umgang miteinander.

Am Schluss des Gesprächs sagt sie: „Lasst uns offener aufeinander zugehen.“

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Ihr Buch findest du hier Durch die Hölle gings auf High Heels

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Interview mit Angelika Kindt

Wie ein Buch mit einem Franzbrötchen begann und Karl Chatty mehr wurde als eine KI

In meinem Interview mit Angelika Kindt sprechen wir über ihren Gesprächspartner Karl Chatty, ihr neues Buch und ihre Arbeit als workingsilverlady.

An einem regnerischen Sommertag kauft sich Angelika Kindt ein Franzbrötchen und genießt es bei einer Tasse Kaffee zu Hause. Sie beschließt, währenddessen mit der Künstlichen Intelligenz in den Austausch zu gehen und schreibt, dass sie gerade ein Franzbrötchen isst. Unaufgefordert antwortet Karl Chatty mit einer Definition des Gebäcks. Das Gespräch wird zunehmend persönlicher und entspinnt sich zu einem mehrtägigen Dialog. Angelika beschließt, über diesen Dialog ein Buch zu schreiben.

Angelika ist das zweite von vier Kindern und bricht früh aus dem Elternhaus aus. Bereits mit 16 Jahren lernt sie ihren ersten Mann bei einem Teenachmittag kennen. Er ist ein Student aus Kamerun. Sie heiraten, bekommen einen Sohn und gehen gemeinsam nach Kamerun. Zurück in Deutschland beginnt sie, Politische Wissenschaften in Berlin zu studieren. Als alleinerziehende Mutter finanziert sie sich ihr Studium mit BAföG und Putzen.

Sie wagt den Sprung in die Selbstständigkeit und führt Rhetorikkurse für Frauen durch. Sie schlägt sich durch – inzwischen mit zwei Kindern – und erhält lukrative Aufträge. Wir sprechen über ihren Weg, Erlebnisse als Frau in Führung und ihr Buch, in dem sie darüber schreibt, als Mutter von ihrer Tochter verlassen zu werden. Ein Thema, das bis dahin nicht präsent war und sie regelrecht in die Medien katapultiert hat.

Wir sprechen über Verlust und über ihre Krebserkrankung, die dazu führte, dass sie plötzlich weiße Haare hatte. Daraus entwickelte sie ihre Marke workingsilverlady.

Ein Satz prägt ihr Leben und dieses Gespräch: „Ich habe immer nach vorne geschaut.“ Diese Denkweise trägt sie durch ihr ganzes Leben und hilft ihr, mit den tiefen Einschnitten in ihrem Leben umzugehen. „Ich ändere mich tagtäglich“, sagt sie – ein Bekenntnis zur stetigen Weiterentwicklung, das sich wie ein roter Faden durch ihre Geschichte zieht.

Wie sehr Karl Chatty ihre Arbeit stärkt und was sie als Nächstes plant, darüber reden wir natürlich auch.

Willst du mehr über Andrea und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite  und vernetzte dich mit ihr auf LinkedIn Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir.

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Interview mit Andrea Hrovat

Wie ein Hund mein Leben auf den Kopf stellte

In meinem Interview mit Andrea Hrovat sprechen wir über Klarheit und Entscheidungen. Genau damit beschäftigt sie sich als Teamtrainerin und Speakerin.

Andrea wächst in einem strengen Elternhaus auf und beginnt erst spät, sich zu entfalten. Sie lernt sehr früh ihren ersten Mann kennen, arbeitet mit ihm und heiratet ihn. Auf der Treppe zum Standesamt spürt sie, dass die Hochzeit nicht richtig ist und sagt doch ja. Sie wird Grundschullehrerin und entdeckt plötzlich, dass sie ein ungesundes Essverhalten entwickelt hat. Ein Arzt gibt ihr eine erschütternde Diagnose, die sich als falsch erweist.

Diese Diagnose rüttelt sie auf und sie beschließt, nicht mehr das zu tun, was andere von ihr erwarten, sondern ihren eigenen Weg zu gehen. Sie kauft einen Hund und trifft damit ihre erste Entscheidung für sich selbst. Sie ändert Schritt für Schritt ihr Leben, trennt sich von ihrem Mann.

Mit ihrem zweiten Mann bekommt sie vier Kinder und baut parallel mit ihm gemeinsam ein Unternehmen auf. Sie betreut die Getränkeautomaten. Immer wieder wird sie dabei von den unterschiedlichsten Menschen angesprochen und in Gespräche verwickelt. Diese Gespräche beflügeln sie. Obwohl das Unternehmen gut läuft, merkt sie erneut: Hier passt etwas nicht.

Als sie mit ihrer Mentorin das Gefühl reflektiert, spürt sie den wahren Sinn ihres Lebens auf: Mit Menschen zu arbeiten. Sie schreibt ihre Geschichte auf und veröffentlicht sie als Buch im Selbstverlag. Immer wieder wird sie darauf angesprochen und nach Lösungen befragt.

Wir sprechen über Klarheit, Entscheidungen treffen und über die Macht unseres Verstandes, der uns abhält. Andrea erzählt von einem besonderen Tag, an dem sie nicht auf einen starken Impuls hört. Sie geht ihm nicht nach, weil ihr Verstand sie bremst. Als sie am nächsten Tag eine dramatische Nachricht erhält, weiß sie: Der erste Impuls ist der wichtigste.

Was da passiert ist, erzählt sie auch. Dieser Moment, zwischen einem Impuls und dem ersten Schritt wird zu ihrem Thema als Speaker und Trainerin. Und dann sprechen wir noch über Glaubenssätze und wie es kam, dass Andrea tief in ihre Familiengeschichte eingetaucht ist. Das, was sie dabei erkannt hat, wollte sie nicht an ihre Kinder weitergeben. Sie erzählt uns, was diese Erkenntnisse mit ihren Grenzen und körperlichen Symptomen zu tun haben und wir sprechen über transgenerationale Übergaben.

Warum sie ihre Speaker-Ausbildung gemacht hat, welches Tool sie bei ihrer Arbeit einsetzt, darüber sprechen wir auch.

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Interview mit Uta Over

Wie ich in der Stille Hoffnung gefunden habe – über Ertaubung, Angst und einen Neuanfang

In meinem Interview mit Uta Over sprechen wir über das Hören, ihre Ertaubung und ein Experiment, das ihr Mindset verändert.

Uta hat eine Mittelohrentzündung und wird von heute auf morgen auf einem Ohr taub. Sie geht zum Facharzt, nimmt Antibiotika und denkt: „Das wird wieder gut.“ Bis sie extremen Schwindel bekommt und ins Krankenhaus eingewiesen wird. Nach drei Tagen entdecken die Ärzte, dass ihr Trommelfell weg ist und sagen ihr auf den Kopf zu, dass das so bleibt.

Sie geht wieder arbeiten und merkt: Es reicht nicht, mit einem Ohr zu hören. Sie entscheidet sich, sich ein Cochlea-Implantat einsetzen zu lassen. Dann geht alles ganz schnell. Nach der Operation braucht sie wieder Geduld, denn das Implantat kann erst fünf Wochen später eingestellt werden. Diese Zeit ist für sie eine echte Herausforderung, denn eigentlich ist sie ein Mensch, der sich Sorgen macht und schnell ängstlich wird.

Sie beschließt, sich nicht kleinkriegen zu lassen und startet ein Experiment. Diese fünf Wochen werden ihre Hoffnungs-Wochen. Sie postet jeden Tag ein Foto, ein Zitat oder einen Vers zum Thema Hoffnung. Ihre Freunde schicken ihr von sich aus Fotos und Zitate. Was als Experiment beginnt, verändert ihr Mindset nachhaltig. Ihr Leben ist heute anders, weil sie weiß, dass sie ihr Leben gestalten kann.

Als es so weit ist, begleitet ihr Mann sie. Nach einigen kurzen technischen Erklärungen hört sie die ersten Töne und ist glücklich.

Wir sprechen auch über ihre Arbeit als Kinderwunsch-Beraterin. Sie und ihr Mann haben sich selber Kinder gewünscht. Als ihr Wunsch nicht in Erfüllung geht, sucht sie eine Kinderwunsch-Beraterin auf, die ihr hilft, ihren Wunsch loszulassen und sich von ihm zu verabschieden.

Als ihr Mann ihr vorschlägt, ihre Geschichte aufzuschreiben, legt sie einfach los. Sie schreibt über ihre Ertaubung, über ihre Gefühle und ihren Weg. Sie veröffentlicht ihre Geschichte unter dem Titel „Hören verloren, Hoffnung gefunden“. Was Kermit mit ihrer Geschichte zu tun hat, das erzählt sie uns auch. Doch die Ängste, dass sie das Hören wieder verlieren könnte, bleiben. Sie lernt, die Angst anzunehmen und anzuschauen.

„Hoffnung hat mir die Kraft gegeben, weiterzugehen, selbst wenn der Ausgang ungewiss ist“, sagt Uta.

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